Antidoping

Vom 1. April 2013 an, nahm die IPSF den World Anti-Doping Code an und begann ein Bildungsprogramm für nationale Vereinigungen, Athleten, Trainer, und anerkannte Wettkampfausrichter, um Pole Sport zu einer Drogenfreien Zone zu machen.

Die IPSF unterzog sich einem vollständigen anti-doping Programm für alle teilnehmenden Athleten in nationalen und internationalen Wettkämpfen, die durch die IPSF zugelassen wurden. Das bedeutet, dass die Tests zu jeder Zeit durchgeführt werden können, nicht nur im Zeitrahmen eines Wettkampfes. Wettkampf-Tests wurden im Juli 2014 bei den World Pole Sport Championchips das erste Mal eingeführt.

 

Was ist der Welt Anti-Doping Code?

Der Welt Anti-Doping Code (WADA) ist das Dokument, welches Regularien bezüglich anti-doping im Sport weltweit abgleicht. Der Code stellt ein Rahmenkonzept für anti-doping Strategien, Regeln und Regularien für Sportorganisationen und öffentliche Authoritäten zur Verfügung.

 

Was bedeutet das für Sie?

Als ein Athlet oder Trainer, erhalten sie viele Informationen, Hilfestellungen und Ratschläge wie sie sicherstellen können zu 100% frei von verbotenen Substanzen zu bleiben. Eins der Hauptprobleme die Athleten aus anderen Sportarten festellten ist, dass gesundheitliche Ergänzungsmittel vermieden werden müssen.

Als anerkannter Wettkampforganisator, müssen wir den WADA Code übernehmen, um als IPSF Wettkampf zugelassen zu sein. Wir werden an einem Anti-Doping Bildungsprogramm arbeiten und die Unterstützung aller Athleten, Trainer und Befürworter sichern.

Die vollständigen IPSF Verordnungen sind in der IPSF Verfassung. Falls Sie mehr erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an anti-doping@polesports.org.

 

Wann wird der anti-doping Test stattfinden?

Der Wettkampftest begann zur Weltmeisterschaft 2014 und hält bis heute an. Außerhalb der Wettkämpfe stattfindende Tests beginnen ab 2018.

 

Wie finden diese statt?

Benachrichtung für die Auswahl zum doping Test

  • Die Person, die den Athleten benachrichtigt, muss sich ausweisen.
  • Der Athlet muss sich ebenfalls ausweisen.

Berichterstattung für das Testen an die Doping Kontrollstation

  • Der Athlet muss sich unverzüglich zum Testen zurückmelden, außer er bittet um eine Verschiebung (mehr dazu später).
  • Der Athlet wird zu jeder Zeit begleitet.

Auswahl eines Sammlungsbehältnisses

  • Es werden minimal 3 Kits zur Auswahl stehen.
  • Sofern es keinen anderen Grund gibt, wie z.B. eine Behinderung, so ist der Athlet der einzige, der das Testzubehör handhabt.

Verfügungstellung der Stichprobe unter Aufsicht

  • Athleten werden direkt beobachtet.
  • Die Stichprobe muss mindestens 90ml betragen ( falls nicht, ist eine weitere Stichprobe notwendig).

Auswahl des Stichprobenkits

  • Es stehen minimal 2 Kits zur Auswahl.
  • B Flasche zuerst, dann A, dann B falls noch etwas von der Stichprobe übrig ist.
  • Der Athlet wird die Stichprobe selbst verschließen.

Untersuchung der Tauglichkeit der Stichprobe

  • Die Stichprobenkonzentration wird getestet, um die Tauglichkeit zur Analyse zu gewährleisten.

Aufzeichnung und Beglaubigung der Information

  • Der Athlet vollendet die Doping Control Form (DCF) und unterschreibt, um zu bestätigen, dass die Stichprobe ihm gehört und erhält eine Kopie.
  • Der Athlet muss alles aufzeichnen, was er innerhalb der letzten 7 Tage zu sich genommen hat. Medikamente und Ergänzungsmittel mit eingeschlossen.

Athleten haben das Recht:

  • Die DCP Identifikation zu sehen.
  • Von einer Vertrauensperson begleitet zu werden.
  • Eines DCO´s des gleichen Geschlechts
  • Die Testungsprozedur zu kommentieren.
  • Eine Kopie der DCF zu erhalten
  • Diskretion im Labor
  • Eine Verschiebung der Rückmeldung zur DCS zu erbitten

 

Welche Verantwortungen haben Athleten während des Tests?

  • Innerhalb direkter Beobachtung der Person zu bleiben, die sie beobachtet
  • Falls gefragt, eine fotografische Identifikation vorzulegen (oder jemanden zu finden, der beglaubigen kann, wer er ist)
  • Sich der Testprozedur zu fügen
  • Sich unmittelbar zum Test zurückzumelden, außer es wurde eine Bitte um Aufschub (für einen erlaubten Grund) eingereicht.

Gründe, weshalb ein Athlet einen Aufschub zur Doping Control Station erbitten kann, sind unten aufgelistet. Alle Nachfragen werden von der zugewiesenen Person diskret behandelt und die Entscheidung basiert auf der Grundlage, ob der Athlet effektiv zu jeder Zeit begleitet werden kann.

  • Teilnahme an einer Siegerehrung
  • Erfüllung einer Medienverpflichtung
  • Antritt an weiteren Wettkämpfen
  • Ausführung eines Warm Up
  • Abschluss einer Trainingseinheit abschließen*
  • Erhalten einer notwendigen medizinischen Behandlung*
  • Aufsuchen einer Vetrauensperson und/oder eines Vertreters*
  • Erlangung von Fotoidentifikation*
  • Jegliche Umstände, die gerechtfertig werden können und aufgezeichnet werden können*

Die * gelten nur für Tests außerhalb des Wettkampfes.

Falls ein Athlet einen Anti-Doping Verstoß begangen hat, wird er schriftlich darüber informiert.

Sie werden Ratschläge darüber bekommen, was als nächstes unternommen werden kann, ihre Rechte und in welchem Zeitraum sie antworten müssen. An diesem Punkt ist es üblich, dass der Athlet aus seinem Sport ausgeschlossen wird.

Ein wichtiger Aspekt des Anti-Dopings ist, dass alle Athleten das Recht auf eine unabhängige Anhörung haben.

Die meisten Fälle werden vom National Anti-Doping Panel (NADP) angehört, bei der die nationale Anti-Doping Vereinigung den Fall dem Athleten gegenüber präsentiert und der Athlet die Chance hat sich selbst zu verteidigen, wenn gewünscht auch mit Hilfe. In einigen Sportarten, werden die Fälle vom National Governing Body verwaltet.

Der Athlet bekommt auch die Gelegenheit seinen Fall von jemand, anstelle von ihm selbst, vorstellen zu lassen.

Alle Beweise werden vorher geflissentlich vom Gremium herangezogen um eine Entscheidung zu treffen und festzulegen welche Sanktionen, falls notwendig, anstehen.

Der Athlet hat das Recht, innerhalb des erlaubten Zeitraums Einspruch gegen die Sanktionen zu erheben. Danach haben die nationale Anti-Doping Vereinigung und der Athlet das Recht den Fall vor dem Court of Arbitration for Sport vorzulegen.

Sanktionen

Athleten können für eine gewisse Zeit aus ihrem Sport verbannt werden. Dies kann einige Monate bishin zu lebenslang umfassen. Das hängt von der Schwere des Regelbruchs und der Beweislage ab.

Was bedeutet eine Verbannung aus dem Sport eigentlich?

Athleten ist es nicht erlaubt:

  • an jeglichen NGB/IPSF Wettkämpfen teilzunehmen.
  • In NGB/IPSF anerkannten Centren zu trainieren, wie z.B. NGB/IPSF angehörige Clubs, finanzierten Fitnesstudios und Einrichtungen.
  • Sportbezogene Finanzierung zu erhalten.

Alle zuvor erhaltenen Medallien, Titel und Rekorde werden entzogen.

Athleten sind berechtigt anti-doping Bildung zu erhalten und es besteht weiterhin die Möglichkeit sportfinanzierte medizinische Behandlung zu erhalten.

Viele Athleten haben eine tiefe Leidenschaft für ihren Sport und widmen dem Sport einen signifikanten Zeitaufwand. Dies entzogen zu bekommen, kann für Athleten schwer sein und sollte stark abschrecken.

Athleten stehen bei einem anti-doping Verstoss einer Verbannung auf Zeit und weiteren Konsequenzen gegenüber.

 

Useful websites

http://www.wada-ama.org/en

www.antidoping.ch